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Vor Ort entscheidet es sich – der 3. Mannheimer Bildungsbericht

Vor Ort entscheidet es sich – der 3. Mannheimer Bildungsbericht

Die Zielsetzung für eine kommunale Bildungsberichterstattung liegt in der Unterstützung der Gesamtstrategie der Stadt Mannheim erklärte Bildungsbürgermeisterin Dr.Ulrike Freundlieb bei der Prä

01 Temmuz 2015 - 18:08

Die Zielsetzung für eine kommunale Bildungsberichterstattung liegt in der Unterstützung der Gesamtstrategie der Stadt Mannheim“, erklärte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb bei der Präsentation des 3. Mannheimer Bildungsberichts. „In fachlicher Hinsicht verfolgt die kommunale Bildungsberichterstattung die Ziele, den Bildungsbegriff fachbereichsübergreifend zu erweitern, verlässliche Grundlagen zu erarbeiten und eine Konzentration auf handlungsrelevante Fragestellungen zu ermöglichen.“ Seit 2010 veröffentlicht die Stadt Mannheim das unverzichtbare und inzwischen selbstverständliche Instrument einer vertieften Betrachtung und Diskussion der lokalen Bildungslandschaft. Als Modellkommune wurde Mannheim dabei im Zeitraum zwischen 2009 und 2014 durch das Bundesprogramm „Lernen vor Ort“ unterstützt.

Bessere Vergleichbarkeit interdisziplinärer Informationen

„In Mannheim gestalten wir unsere Bildungslandschaft aktiv und zukunftsfähig. Wir wissen, dass sich die Bildungschancen unserer Kinder und Jugendlichen hier vor Ort entscheiden“, fügt die zuständige Dezernentin an. Dass die strategische Ausrichtung ihres Dezernates wirkt, ist nun in dem Bericht mit dem Titel „Vor Ort entscheidet es sich – Zukunft gestalten“ nachzulesen. Um eine bessere Vergleichbarkeit mit den Vorgängerberichten zu ermöglichen, wurde bei der Erarbeitung des 3. Mannheimer Bildungsberichtes die Grundstruktur der vorangegangenen beibehalten. Fachbereichsübergreifend wurden interdisziplinär wertvolle Informationen zusammengeführt: „Mit dem Zuschnitt meines Dezernates ist eine Handlungskette gewährleistet, die vorschulische und schulische Bildung mit non-formalen Lernwelten wie der Stadtbibliothek oder der Musikschule vereint“, erläuterte die Bildungsbürgermeisterin. „Von den Rahmenbedingungen in Mannheim über frühkindliche Bildung, allgemeinbildende und berufliche Schulen bis hin zu non-formalen Lernwelten bildet der Bericht eben diese ab und zeigt, dass unsere Arbeit auf die gesamte biografische Bildungskette wirkt“.

„Der Trend zu formal höheren Schulabschlüssen hält an“, erläutert Lutz Jahre, Leiter des Fachbereiches Bildung. „Sinkenden Schülerzahlen stehen in Mannheim stetig steigende Übergangsquoten an Gymnasien gegenüber.“ Inzwischen schlägt fast die Hälfte aller Mannheimer Schüler nach der 4. Klasse den direkten Weg zum Abitur ein. Mit der durch die Abschlüsse der doppelten Abiturjahrgänge sprunghaft angestiegenen Abschlussquote im Schuljahr 12/13 auf 47,1 Prozent, bewegt sich Mannheim auch weiter konstant über dem Landesdurchschnitt. Nahezu verdoppelt haben sich die Schülerzahlen an beruflichen Gymnasien, hier wird fast die Hälfte aller Hochschulzugangsberechtigungen erworben.

Prävention zeigt Wirkung

Auch der dritte Bildungsbericht nimmt die Auswirkungen der Sozialraumtypologie auf den Bildungserfolg in den Blick. Um auf das Ziel Bildungsgerechtigkeit hinzuwirken, können Handlungsbedarfe gezielt und stadtteilspezifisch abgelesen und Entwicklungen abgebildet werden. Und auch der Sprachförder- und Therapiebedarf sinkt weiter. Am Ende der Kindergartenzeit weisen nur noch 14,1 Prozent der Kinder einen Förder-, 2,8 Prozent einen Therapiebedarf auf. Analog dazu steigt der Anteil sprachlich unauffälliger Kinder bei der Einschulung auf 83,1 Prozent.

„Der neue, 3. Mannheimer Bildungsbericht dokumentiert detailreich und klar strukturiert den Zustand des Bildungsstandortes Mannheim“, fügte Dr. Freundlieb abschließend an. „Damit haben wir ein Instrument geschaffen, das es uns frühzeitig ermöglicht, präventiv zu steuern. Der 3. Mannheimer Bildungsbericht zeigt uns, dass dieses Setzen auf Prävention bereits Wirkung zeigt.“

Mit Veranstaltungen im Herbst wird die Verwaltung zusätzlich den Austausch mit Politik, Öffentlichkeit und Fachlichkeit suchen.

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