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Heiterkeit und Melancholie bei musikalischer Lesung auf dem...

Heiterkeit und Melancholie bei musikalischer Lesung auf dem Hauptfriedhof

Der Eigenbetrieb Friedhöfe Mannheim und der Förderverein zum Erhalt der Friedhofskultur in Baden und luden am vergangenen Wochenende bereits zum wiederholten Male...

22 Eylül 2015 - 18:02

Der Eigenbetrieb Friedhöfe Mannheim und der Förderverein zum Erhalt der Friedhofskultur in Baden und luden am vergangenen Wochenende bereits zum wiederholten Male zu einer musikalischen Lesung mit Madeleine Sauveur im Parkgrabfeld auf dem Mannheimer Hauptfriedhof ein und begeisterten damit rund 280 Besucherinnen und Besucher. Stimmungsvoll umrahmt wurden die heiteren und melancholischen Gedanken der Künstlerin von ihrem Begleiter Clemens Maria Kitschen am Piano. 

Der Friedhof als Ort der Begegnung

Friedhöfe sind Orte zum Nachdenken und des Austauschs, das zeigte Sauveur mit ihren Liedern und Texten wieder sehr deutlich und lies keine Facette rund um das Thema Abschied und Neubeginn aus. „Niemand kann dem Tod entgehen‚ so schwer kann es also nicht sein, bisher haben es noch alle geschafft“, so eines ihrer vorgetragenen Zitate. Deshalb sei es wichtig, seine Erfahrungen zu teilen und sein Mitgefühl zu zeigen, so einer der zentralen Gedanken der Künstlerin.

Verschiedene Rituale und Bestattungsformen, um mit dem Tod umzugehen

Die große Nachfrage der Zuhörerschaft unterstreicht das Interesse an dem Thema Tod und die Bedeutung des Friedhofes als Begegnungsort, denn die mit dem Tod verbundene Angst vor dem Abschied und die Trauer um die Lieben kennt jeder. Gerne würden wir darauf verzichten und dem Unangenehmen aus dem Weg gehen, so die Künstlerin. Trotzdem sei es nie zu spät sich der Sache zu stellen und etwas in seinem Leben positiv zu verändern, wir dürfen nur nicht hadern oder zögern, so Sauveur weiter. Mit Ausschnitten von Marc Twain und Charles Dickens wurden diese und andere Gedanken unterstrichen. Es wurden aber nicht nur Wege aufgezeigt mit dem Tod umzugehen, in Form von verschiedenen Ritualen und Bestattungsformen, sondern auch die Frage gestellt, was nach dem Tode ist.

Sehr „unterhaltsam“ fand Sauveur dabei auch viele lästige Dinge aus dem Alltag, die einem mit dem Tod erspart bleiben und schaffte damit eine gewisse Komik, mit welcher sich jeder Besucher identifizieren konnte. Wie schon ein jüdisches Sprichwort sagt: „Tränen, die gelacht werden, müssen nicht geweint werden“. Nach 2012 war dies bereits der zweite Auftritt von Sauveur auf dem Hauptfriedhof.

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